Lenkdrachen fliegen
Was heute manchmal an den Ostseestränden von Warnemünde oder Salzhaff, Kühlungsborn und Fischland-Darß hoch am Himmel steht, wäre vor 20 Jahren vielleicht noch ein unbekanntes Flugobjekt gewesen. Formen und Farben von Flugdrachen sind heute beinahe keine Grenzen mehr gesetzt, nur aerodynamisch muss es zugehen. Gerade bei den so genannten „Zweileinern“, die der Pilot mittels zwei Leinen lenken muss damit sie in der Luft bleiben. Diese Fluggeräte werden ständig hin und her durch das Windfenster bewegt und können außerdem Figuren oder Loopings fliegen. Es gibt zum einen Deltalenkdrachen oder Sportlenkrachen mit Gestänge, die geringe Zugkräfte entfalten, dafür aber präzise Figuren möglich machen. Eine besondere Stellung nehmen hier die so genannten Freestyle- oder Trickdrachen ein. Andererseits sind in der Zweileiner-Familie Lenkmatten oder Traction Foils erhältlich, die ohne Gestänge konstruiert sind. Sie bekommen Power und besonders starke Zugkräfte durch die aerodynamische Form ihres Flügelprofils. Im Fachhandel sind passende Beratung und mittlerweile sogar „Drachenflugstunden“ erhältlich.