Surfen

Die Ostsee ist eine klassische Domäne der Windsurfer. An einigen Stellen mit hohem Wellenaufkommen findet man auch die Wellenreiter nur mit ihrem Board, ansonsten dominiert aber das Windsurfen mit Segel, Wakeboarden, wobei man von Boot oder Seilbahn gezogen wird, das Skimboarden auf strandnahen Wellen oder das beliebte Kitesurfen mit einem großen Schirm. Fürs Wellenreiten genügen das Surfboard, Wachs und eine Befestigungsleine, beim Windsurfen braucht man, wie der Name schon sagt, etwas mehr: mindestens Brett, Segel, Mast, Gabel, Mastfuß, Startschot, Trapez, Neoprenanzug, Schuhe & dann natürlich passenden Wind. Zunächst genügt ein Segel, Profis haben dann mehrere auf Lager, jeweils in der Größe den Windstärken angepasst.

Die meiste Surfer gehen zwischen Mai und Oktober aufs Wasser, manche je nach Wind auch das ganze Jahr. Kurse sollte man allerdings immer zu Beginn der Saison machen, um sich dann auch gleich genug Praxis aneignen zu können. Bei den Revieren gilt für Anfänger: Am besten eignen sich alle Binnengewässer – z.B. das Salzhaff Rerik oder Boddengewässer – und so genannte „Stehreviere“, also flache Strände, an denen man im Wasser stehen kann und nicht zum Surfboard schwimmen muss. Gute Surfspots in der Nähe: Rerik-Kägsdorf, Rostock-Warnemünde, Markgrafenheide Fischland/ Darß mit Bodden und Ostseeküste.
Dass die Boddenküste zu eines der schönsten und beliebtesten Surfreviere an der Ostseeküste gehört, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Endlose Strände, blaues Wasser und eine wunderschöne Landschaft laden zum Surfen regelrecht ein. Zum Lieblingsort der Surfer hat sich hier das Ostseebad Prerow entwickelt. Sollten Sie also mit dem Gedanken spielen, auf dem Darß zu surfen, dann sollten Sie sich rechtzeitig um ein Ferienhaus in Prerow bemühen, da Sie sonst keine Chance mehr haben.
In den Sommermonaten ist grundsätzlich eine rechtzeitige Suche nach Unterkünften an der Ostsee notwendig. Da Warnemünde zu den beliebtesten Surfrevieren Deutschlands gehört, wird von den Surfern eine Ferienwohnung Warnemünde besonders gerne gebucht.
Wem die Surfsaison an der Ostsee zu kurz ist und wer sich nicht vom Brett trennen kann, dem seien die wärmeren Gefilde am anderen Ende der Welt zu empfehlen. Und damit sich die Reise auch lohnt, kann der Ausflug wunderbar mit einer Sprachreise verbunden werden.
Kitesurfen Ostsee